Sonntag, 31. Januar 2010

Rainbow Beach

In Rainbow Beach waren wir dann allerdings nur einen Tag und eine Nacht, weil es recht klein und unspektakulaer ist.Die Zeit dort war dennoch echt schoen, weil wir am Donnerstag erst noch zu einer grossen Sandduene gelaufen sind, von wo wir auch den Sonnenuntergang ueber einem Tal mit Seen sehen konnten,was wirklich schoen war :)
Am naechsten Morgen haben wir dann noch eine Bootfahrt im Tin Can Bay gemacht, wo wir einen Stopp hatten, bei dem wir Delphine fuettern konnten, was auch der eigentlich Grund war, weshalb wir das gemacht haben. Es waren dann zwei Delphine dort und dann mussten wir uns mit einem Fisch bewaffnet in einer Reihe aufstellen und konnten dann die Delphine der Reihe nach fuettern :) Es war zwar ein bisschen massenabfertigunsmaessig, aber dennoch ganz cool.
Dann kamen ueberraschenderweise auch noch zwei gigantische Pelikane, was auch noch ganz lustig war =)
Danach sind wir dann auch schon direkt zum Bus, um weiter nach Noosa zu fahren, wo wir noch bis morgen frueh sind, bevor wir nach Brisbane fahren.
Ueber Noosa berichte ich dann noch spaeter. Aber auf jeden Fall gibt es jetzt auch alle Bilder von Agnes Water, Fraser Island und von Rainbow Beach, koennt ja einfach mal reinschauen =)

Alles Liebe und bis bald :-*

Hervey Bay und Fraser Island

Von Montag bis Mittwoch haben Kathi und ich ja ein Fraser Island Selfdrive Tour gemacht, was ich jetzt mal kurz zusammenfassen will.
Also am Montagmorgen haben wir uns um acht getroffen, um das Auto zu packen und noch ein paar Infos zur Sicherheit beim Fahren etc. zu bekommen. Am spaeten Vormittag ging es dann mit der Faehre auf die Insel und dort erstmal zur Central Station, um unseren Wasserkanister aufzufuellen.Dann ging es ueber "Strassen", die nur aus tiefen Sand mit grossen Loechern bestanden und die absolute Katastrophe waren zum Strand. Der Strand war dann der 75-Mile-Highway, was unsere Strasse fuer die naechsten Tage war.Der naechste Stopp war dann der Lake Wabby, zu dem wir erstmal eine dreiviertelstunde laufen mussten, und zwar zum Teil durch eine einfach Sandwueste mit kochendheissem Sand.Auch wenn die Fuesse so dermassen brannten und schmerzten, war es dennoch irgenwie beeindruckend, dass es dort einfach nichts ausser wahnsinnig hellem Sand gab! Der See selbst war dann auch total schoen und lag direkt zwischen Wueste und Wald und war ziemlich einsam, was es noch schoener machte:)
Danach ging's dann estmal weiter, naechstel Halt war der Eli Creek, der groesste Creek auf der Insel und richtig schoen erfrischend. Dort haben wir dann ein bisschen Zeit verbracht, waren dort baden, spazieren etc., bevor wir weiter zum beruehmten Schiffwrack gefahren sind. Das Wrack liegt dort schon seit 1905 und war damals eines der groessten Schiffe.Dementsprechend beeindruckend war es natuerlich!
Hiernach sind wir auch schon zur Campingarea gefahren, wo wir unsere Zelte und unser Barbeque vor der Dunkelheit machen mussten. Spaeter sassen wir dann noch gemuetlich und lustig mit Goon am Lagerfeuer.Als es richtig dunkel war, hat uns ein Aboriginal, der das Camp betreut noch mit zum Strand genommen und uns Phospholights gezeigt.Und zwar muss man nur zwischen Meer und Strand mit den Fuessen ueber den Sand streichen und dann gibt es kleine blaue Leuchten!Richtig cool:) Wie genau es ensteht wissen wir auch nicht, auf jeden Fall ist es einfach nur schoen =)
Nungut, am naechsten Morgen mussten wir dann auch schon um sieben aufstehen, damit wir weiter konnten. Nach Fruehstueck,Packen und einigen Problemen mit unserem Auto sind wir dann zum Ende des Highways, zum Indian Head gefahren.Von dort oben hatte man einen traumhaften Ausblick auf die Straende und konnte sogar Haie und Rochen unten im Wasser sehen!
Von dort aus sind wir noch weitergelaufen zu den Champaign Pools.Die Champaign Pools sind quasi zwischen Felsen und werden vom Meer durch die hohen Wellen mit Wasser gefuellt. Hier ist auch der einzige Ort auf Fraser Island, wo man im Salzwasser baden darf, da im Meer sonst giftige Quallen und massenhaft Haie sind!
Danach sind wir den ganzen Highway zurueck gefahren bis zu unserem zweiten Camp, wo wir wieder alles aufbauen und kochen mussten. Diesmal gings aber deutlich frueher schlafen, weil alle noch von der vorherigen Nacht muede waren und wir am dritten Morgen der Tour um sechs aufstehen wollten. Gesagt, getan ging es nach einem gewechselten Reifen, der platt war, zum beruehmten Lake McKenzie!Dort hatten wir das Glueck,dass wir die ersten waren und ihn somit auch noch in Ruhe ohne grosse Menschenmassen geniessen konnten :) Der See ist einfach unglaublich, also ich kann wirklich ohne zu zoegern sagen, dass es eindeutig der schoenste See ist, den man sich vorstellen kann!Das Wasser ist glasklar und himmelblau, der Sand ist schneeweiss (der zweithellste Sand auf der Welt, nach Whitsundays).Es ist wirklich einfach nur wunderschoen :)
Leider mussten wir hiernach auch schon wieder zurueck zur Faehre und dann zurueck zum Hostel. Die Insel ist insgesamt einfach nur ein Traum und hat sich mehr als gelohnt :)
Den letztem Tag in Hevey Bay wurde dann auch nur mit duschen, waschen, packen etc. verbracht, bevor es am Donnerstag dann nach Rainbow Beach ging

Sonntag, 24. Januar 2010

Agnes Water/ 1770

Mes amis!
Nun ist die Woche in Agnes Water auch schon wieder um, worüber ich euch nun berichten will. Viel gemacht haben wir eigentlich nicht, die Woche war einfach voll und ganz zum Entspannen da. So waren wir einige Male am Strand, wo wir sogar im Meer baden durften, weil es hier quallenfrei ist, haben viel gelesen, viel geschlafen, uns viel über Studiengänge informiert, abends waren wir meistens 1-2 Stunden am Strand spazieren. Die Highlights waren eigentlich Surfen am Donnerstag, wo wir einen dreistündigen Surfkurs gemacht haben, wo wir mehr oder weniger erfolgreich waren, aber Spaß und blaue Flecke hat es auf jeden Fall reichlich gemacht ;) Und dann sind wir einmal zur Town of 1770 (einzige Stadt auf der Erde mit einer Zahl im Namen) gelaufen, was insgesamt circa 15-18km waren. Ziel war dort der Sonnenuntergang, denn dort kann man über dem Meer den Sonnenuntergang ansehen, was für die Ostküste logischerweise eher unüblich ist ;) Das war auf jeden Fall auch superschön :)
Ansonsten haben wir uns einmal noch auf der Suche nach einem anderen Strand verlaufen, sodass wir mehr als 1,5 Stunden in der Hitze einer Straße gefolgt sind, die vor einem verschlossenen Tor endete, wodurch man auch noch das Meer sehen konnte, was wirklich deprimierend war. Auf dem Rückweg waren wir dann natürlich auch dementsprechend schlecht gelaunt ;)
Naja, was noch richtig, richtig toll war, ist, dass wir Franzi und Urs getroffen haben! Am Mittwoch, kam Kathi vom Strand und meinte nur mit einem riesigen Strahlen, dass sie Franzi getroffen hätte und wir die beiden abends um 8 im Pub treffen würden. Und das haben wir dann auch wirklich getan. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich gefreut habe, sie wiederzusehen. Die drei Wochen, die wir ohne sie gereist sind, kamen mir so lang vor, was natürlich auch daran lag, dass wir so viel erlebt haben, naja, wir hatten dann natürlich erstmal jede Menge zu bequatschen, was wir in den regelmäßigen Telefonaten davor noch nicht erzählt hatten. Am nächsten Abend sowie Freitag Nachmittag und nochmal am Abend haben wir uns dann nochmal getroffen, gequatscht, Bilder angesehen und einfach nochmal die Zeit miteinander genossen, bevor wir uns leider wieder voneinander verabschieden mussten :(
Naja nach einer super schönen Woche in Agnes Water, das ungefähr so groß wie Schenefeld ist und einfach so gemütlich ist, dass man es nur abgöttisch lieben kann, sind wir dann gestern Morgen nach Hervey Bay aufgebrochen. Dass man sich dort so wohl gefühlt hat, lag auch vor allem am Hostel, das das sauberste und gemütlichste Hostel überhaupt war.
Nungut, nun sind wir also seit gestern in Harvey Bay, wo man eigentlich nichts wirklich tun kann. Morgenfrüh fahren wir dann zur Fraser Island, wo wir eine 3-Tages-2-Nächte-Selfdrivetour machen, was heißt, dass wir mit 9 Leuten mit einem Geländewagen über die Insel fahren und so viel wie möglich sehen wollen :) die Leute haben wir heute auch schonmal im Vorbereitungstreffen kennen gelernt und die sind auf jeden Fall alle supernett, sodass ich mich wirklich auf die Tour freue =)
Der Bericht kommt dann sobald wie möglich danach :)
Bis dahin, alles Liebe aus dem Süden :-*

Dienstag, 19. Januar 2010

Von Cowboys und Bullen

Holla, meine Freunde!
Also wie der Titel schon sagt, haben wir richtig echtes Rodeo miterlebt. Und zwar sind wir Donnerstag Mitternacht mit dem Bus von Airlie Beach nach Rockhampton gefahren und nach einer grausamen Nacht im Bus, anschließend noch ein bisschen Schlaf im Gruppenraum unseres Hostels und einem Besichtigungs-Tag in der Stadt sind wir abends zusammen mit 6 anderen unserer Whitsunday-Tour zum Rodeo gegangen. Und es war nicht so ein blödes maschinelles Rodeo, wo jeder mal raufhopst, sondern ein richtig echtes Rodeo, was man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, mit echten Cowboys und gigantischen Bullen.
Angefangen hat es erst mit den jungen Cowboys (sie waren gerade einmal 12 Jahre alt!) auf jungen Bullen und anschließend kamen die Erwachsenen auf den riesigen Bullen. Das war echt verdammt krass, ich hatte jedesmal Angst um die Männer, weil die Bullen einfach so tierisch durchgedreht sind. Cool war auch, dass wir richtig hinter die Kulissen gucken konnten, wie das alles organisiert und aufgebaut ist. Also wie dann die Bullen nach und nach nach vorn geschleust werden, wie sie dann vorbereitet werden, was sie so verrückt macht (ihnen wird kurz vor die hinteren Beine ein Seil ganz fest umgebunden) und wie sich schließlich die Cowboys bereit machen und auch, wie es dann weitergeht, wenn die Cowboys runtergefallen sind. Das war auch jeden Fall mega interessant :)
Zum Teil war es auch echt krass, wenn man ganz vorne am Gatter zu der Bahn stand und die Bullen dann auf einen zugerannt kamen und total gegens Gatter gesprungen sind, da hat man echt Angst bekommen.
Naja, also es war auf jeden Fall ein mehr als gelungener Abend und ich hätte nie gedacht, dass es so viel Spaß macht, dort zuzusehen, aber die ganze Atmosphäre war richtig cool und man ist einfach so vollkommen gebannt, von dem, was dort passiert.

Am nächsten Morgen hieß es dann um halb sechs aufzustehen, um mit dem Bus nach 1770, bzw. Agnes Water zu fahren. Hier sind wir jetzt in einem mega gemütlichen und sauberen Hostel und bleiben insgesamt eine Woche, also noch bis Samstag. Der Ort ist zwar winzig, und man kann nicht besonders viel machen, aber hier fühlt man sich einfach so unheimlich wohl und so wollen wir diese Woche nochmal Surfen und vielleicht Kayak fahren. Ansonsten verbringt man die Zeit am Strand, lesend, laufend, quatschend oder über Studiengänge informierend, also einfach mal richtig entspannen und die Zeit genießen :) Nur leider habe ich hier momentan keinen Empfang, sodass ich niemanden anrufen oder schreiben kann =/ also nicht wundern, wenn ich auf SMS oder Sonstiges nicht reagiere ;)
Danach geht’s dann weiter nach Havey Bay und von dort auch zu Fraser Island =)

Ach es ist jetzt auch schon Bilder von Rockhampton online, die Bilder sind leider nicht sehr gut gelungen, aber ich denke es kommt trotzdem ganz gut rueber, was dort abging :)

Herzallerliebste Gruesse :-*

Donnerstag, 14. Januar 2010

Die Whitsunday Islands

Von Montag bis Mittwoch haben Kathi und ich ja eine 2-Tage-2-Nächte-Segeltour zu den Whitsundays gemacht und wenn man es in einem Wort zusammenfassen soll, kann man nur traumhaft sagen :)
Also wir waren mit einem recht kleinen Segelboot mit dem Namen Mandrake und insgesamt 16 Mitfahrern und 2 Crewmitgliedern unterwegs. Der Komfort auf dem Schiff ist natürlich wie auf allen Segelbooten minimal, das heißt ein Raum, in dem alle schlafen und das in minimalistischen Betten, zwei winzige und schon nach ein paar Stunden echt abartigen Toiletten und keine Dusche… aber ansonsten war das Boot echt super. Die Mitfahrenden kamen aus allen möglichen Ländern, was echt cool war, weil man so jede Menge zu reden hatte und sogar ein, zwei fremdsprachige Worte gelernt hat, natürlich ganz oben dabei Prost in allen Sprachen, aber auch sonst ein paar Ausdrücke ;) Wir waren neben Kathi und mir noch zwei deutsche Paare, ein finnisches Paar, eine Norwegerin, zwei dänische Freundinnen, zwei englische Freunde und ein brasilianisches Geschwisterpaar, unser Skipper kam aus Australien und sein Helfer aus Irland, also wirklich buntgemischt alles :)
Am Montagmittag gegen 1 sind wir dann erstmal losgefahren und einige Stunden nur gesegelt bis zur Hook-Island, wo wir das Boot für die Nacht festgemacht haben. Dort haben wir dann erstmal einen kleinen Walk zu einer Höhle, in der Aboriginal Kunst ist, gemacht und anschließend gab’s dann auf dem Schiff Abendessen. Bei einem gemütlichen Bier saßen wir dann noch in kleiner Runde zusammen und haben über alles Mögliche gequatscht, bevor wir dann auch recht früh schlafen gegangen sind, weil wir am Dienstagmorgen um 6 Uhr aufstehen mussten.
Nach einer recht durchwachsenden Nacht in Hitze, schlechter Luft und mit schnarchenden Menschen und nach einem guten Frühstück am nächsten Morgen sind wir dann früh weitergesegelt, um so schnell wie möglich das Highlight der Segeltour zu erreichen: der Whitehavenbeach. Das ist einer der weißesten, wenn nicht sogar DER weißteste Strand überhaupt. Erst haben wir das ganze von oben, von einem Lookout angesehen, bevor wir dann auch runter zum Strand gegangen sind. Leider darf man den Whitehavenbeach selbst nicht betreten, aber wir konnten dann zum Betty’s Beach, der eigentlich genauso weiß ist, jedenfalls kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass ein Strand noch weißer sein kann. Das war wirklich einfach nur ein Traum, vollkommen weißer und feiner Strand und dazu strahlendblaues Meer :):) Auf den Fotos sieht es ja schon wunderschön aus, aber in Wirklichkeit war es noch viel schöner =)
Nach dem Stopp sind wir wieder eine Weile weitergesegelt, bevor wir zwei verschiedene Schnorchel-Stationen hatten. Eigentlich hatten uns ganz viele gesagt, dass das Schnorcheln bei den Whitsundays im Gegensatz zum Schnorcheln bei Cairns überhaupt nicht schön ist, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Die Fische waren zwar vielleicht etwas kleiner, aber trotzdem nicht farbloser und die Pflanzen haben mir hier sogar besser gefallen, weil sie noch viel artenreicher und farbiger waren und dazu konnte man sie auch noch viel besser sehen, weil das Wasser wahnsinnig flach war, man hatte sogar die ganze Zeit Angst, irgendwas kaputt zu machen, während man geschwommen ist, weil wir so nah dran waren.
Schließlich sind wir dann zu unserem Übernachtungsplatz gefahren, wo es dann wieder Abendessen (endlich wieder richtig guten Braten mit Gemüse!! – zwar nicht so gut wie von Mama, aber an ihren Tafelspitz kommt eh keiner ran ;) ) gab und wir wieder in schöner Runde zusammen saßen, diesmal mit etwas mehr Bier und Goon (Billigweißwein) ;)
Am letzen Tag der Reise heiß es wieder viel zu früh „Wake up“ und nach Frühstück und einem dritten Schnorchelgang, der leider nicht so schön war, weil das Wasser dort zu trübe war, ging es dann schon wieder langsam zurück nach Airlie Beach, das wir gegen 11 Uhr dann erreichten.
Insgesamt war es wieder eine fantastische Tour, wo wir tolle Sachen erlebt haben, superliebe Menschen kennen gelernt haben und einfach jede Menge Spaß hatten :)
Am Abend haben wir uns dann so gut wie alle nochmal wieder getroffen, um nochmal gemeinsam ein Bierchen zu trinken und am Freitagabend sehen sich acht von uns sogar nochmal wieder :)
Wir fahren nämlich alle nach Rockhampton, wo freitagabends Rodeo ist und wo Kathi und ich uns dann mit den Finnen, Dänen und Engländern wieder treffen =)

Also die nächste Planung sieht demnach so aus: Heute Nacht um 12 fahren wir mit dem Bus nach Rockhampton, wo wir morgens um kurz nach 6 dann ankommen. Dann haben wir einen Tag in der Stadt, abends geht’s dann zum Rodeo und am nächsten Morgen müssen wir viel zu früh, um viertel vor sieben, schon wieder im Bus sitzen, um nach 1770 zu fahren. Wie es dann weitergeht, werden wir dann erst sehen ;)

Liebste Grüße aus Airlie Beach :-*

Sonntag, 10. Januar 2010

Huiui

So, also nun seid ihr erstmal wieder auf dem neuesten Stand was Reiseberichte und auch Fotos angeht!
Morgen fahren Kathi und ich erstmal zu den Whitsundays, machen dort eine 2-Tages,2-Naechte-Tour, was bestimmt richtig schoen wird, darauf freue ich mich schon richtig :)
Danach versuche ich auf jeden Fall so schnell wie moeglich wieder alles zu berichten... bis dahin, wuensche ich euch alles Liebe!

Sonnige Gruesse aus Airlie Beach :-*

Townsville und Magnetic Island

Nachdem wir dann nach einer vierstündigen Busfahrt Townsville am Mittwochnachmittag erreicht haben, ein schönes Hostel gefunden haben, unser Gepäck dort abgeladen haben etc., haben wir erstmal die Stadt ein wenig angesehen und uns über die Gegend informiert, um die nächsten Tage zu planen. Also Townsville ist eine der größeren Städte hier an der Ostküste, ca. 110 000 Einwohner und bei den meisten Backpackern recht unbeliebt, was ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann, weil es mir eigentlich ganz gut gefiel und besonders im Vergleich jetzt zu Mission Beach, was wiederum die meisten Backpacker mögen, aber für mich außer Skydiven recht unspektakulär war. Naja, am nächsten Morgen sind wir dann früh aufgestanden, um mit der Fähre zu Magnetic Island, eine Insel nur 8km von Townsville entfernt zu fahren, und haben dort den ganzen Tag verbracht. Leider konnte man nur die eine Seite (ich glaube die Ostseite war’s) gut mit dem Bus erreichen, aber die reichte auch schon, um den Tag locker zu füllen. Zuerst sind wir also ganz in den Südosten zum Picnic Bay gefahren, sind dort spazieren gegangen, baden gewesen (leider konnten wir nur im „stingernet" baden, weil gerade Quallensaison ist=/ ) und die Landschaft genossen, die hier echt wunderschön war :) Danach sind wir dann zu den Forts gefahren, wo wir einen langen Walk hoch und runter auf einem mehr oder weniger befestigen Weg gemacht haben, der uns unwahrscheinlich schöne Aussichten über Buchten, Strände, Wälder der Insel bot =) Danach sind wir dann zum 2km entfernten Horseshoe Bay ganz im Nordosten gelaufen und dort ein bisschen am Strand geschlafen und entspannt =) Danach mussten wir leider schon wieder zurück zum Nelly Bay, wo wir nur noch kurz Zeit hatten, ein bisschen umherzusehen, bevor wir auch schon wieder auf die Fähre mussten. Insgesamt war es ein richtig schöner Tag auf der Insel, die uns echt gut gefiel :)

Am Freitag hatten wir dann auch schon wieder den letzten richtigen Tag in Townsville, bevor wir am Samstagmorgen weiter nach Airlie Beach fahren wollten. Diesen nutzen wir dazu, noch einmal an der Promenade, die sie hier „The Strand" nennen, entlangzugehen und am Ende von dieser im Rock-Pool zu baden und ein bisschen zu entspannen, lesen etc. Abends waren wir dann noch für richtig wenig Geld im Pub gegenüber von unserem Hostel essen und haben einfach ein bisschen entspannt, was man nach den letzten Tagen, in denen man schon wieder so viel erlebt hat, auch gut gebrauchen konnte.

Am Samstagmorgen, bevor wir auch schon wieder losziehen mussten, bin ich dann um halb sieben aufgestanden, um endlich mal wieder schwimmen zu gehen. Und zwar hatte ich am Tag zuvor gesehen, dass an der Promenade auch ein richtiges Schwimmbad mit richtigen Bahnen ist, was morgens um 7 aufmacht und da dachte ich mir, nutze ich mal wieder die Chance, um ein paar Bahnen zu schwimmen und ich muss sagen, es hat echt Spaß gemacht. Es war zwar wirklich deprimierend, wie langsam ich war, aber trotzdem war’s mal wieder cool, nach so langer Zeit mal wieder im Wasser zu sein :) Außerdem hatte ich äußerst nette Mitschwimmende, die zwar mehr als dreimal so alt waren wie ich und zum Teil trotzdem schneller waren, aber was solls ;)

Mission Beach und Gefuehl vollkommen frei zu sein

Am Montag ging dann die Reise weiter Richtung Süden: nach Mission Beach.

Mission Beach selbst ist klein und sehr ruhig, erinnert ein bisschen an ein Bergdörfchen. Außer einem Supermarkt, einem nahegelegenen Regenwald und einem endlosen und schönen Strand gibt es dort nicht besonders viel, außer die Möglichkeit zu raften oder, das was Kathi und gestern taten…dümdüdümdüm…Spannung steigt…Skydiven!!

Am Dienstag sind Kathi und ich also Fallschirmspringen gegangen und ich kann nur sagen, das ist das Beste, was ich je in meinem Leben gemacht habe und ich kann es nur absolut jedem empfehlen :) Die Höhe war 14000Fuß, was knapp 5Kilometern entspricht. Naja, ich berichte einfach mal von vorn: Also um halb acht morgens wurden wir abgeholt und zusammen mit vier anderen Mädels, die mit uns gesprungen sind, zum Resort unseres Anbieters gebracht. Dort wurde dann alles Wichtige abgehandelt, das heißt, es wurde bezahlt, uns wurden unsere Partner, mit denen wir später gesprungen sind, vorgestellt, uns wurden die Sicherheitsgurte umgeschnallt und schließlich die Flug- und Landeposition gezeigt. Das alles dauerte nicht besonders lang und dann ging es auch schon in unser winziges Flugzeug, das ohne lang zu zögern auch schon startete. Auf dem Weg nach oben hatten wir erst mal einen super Rundflug über die Gegend um Mission Beach und konnten wahnsinnig weit über Felder, Flüsse und das Great Barrier Reef sehen. Ungewöhnlicherweise war ich auch total ruhig, konnte den Ausblick genießen, meinen Flugpartner über alles Mögliche ausfragen und mich einfach auf das Kommende freuen. Nur zwischendurch, als ich dachte „och, wir sind ja schon recht hoch" und mir dann mein Partner mitteilte, dass wir jetzt bei 1000Fuß seien und mir dann bewusst wurde, dass wir noch 13 Mal so hoch fliegen dachte ich nur „Oh mein Gott, was hast du getan?", aber das hat sich auch wieder ganz schnell gelegt :) Irgendwann hatten wir dann auch die Wolkendecke durchbrochen, aber trotzdem war das Ende noch lange nicht in Sicht. Da kann man sich erstmal vorstellen, wie unglaublich hoch es war! Irgendwann gab es dann das Zeichen, dass wir uns bereit machen sollen, das heißt, die Schutzbrille aufsetzen sollten und dann wurden wir mit unserem jeweiligen Sprungpartner zusammengeschnallt, und zwar so eng, dass man jeden Atemzug spüren konnte, was einem aber irgendwie auch das Gefühl von Sicherheit gab. Als wir dann die 14000Fuß erreicht hatten, wurde die Tür des Flugzeugs geöffnet und nun war Kathi als erste dran, zu springen. Als ich sie dann nur aus dem Flugzeug fallen sah, wurde ich erst wieder ein bisschen nervös und ängstlich, aber dann ging alles so schnell, das überhaupt keine Zeit für Panik war, denn einer nach dem anderen verschwand aus der Tür, bis nur noch Rod, mein Sprungpartner, und ich im Flugzeug waren. Als ich dann da an der offenen Tür saß, die Beine rausbaumelten und ich runterguckte, war es echt ein krasses Gefühl. Ich kann gar nicht mehr sagen, was mir durch den Kopf ging, aber mein Körper war sowas von mit Adrenalin gefüllt… und nach nur zwei Sekunden kam dann die Ansage, meine Arme überkreuzt an meine Brust und meinen Kopf in den Nacken zu legen: das war das Zeichen, dass es nun losging und Zack ist man einfach nur ins Nichts gefallen, beziehungswiese gepurzelt, weil man sich am Anfang erstmal überschlägt und hin und herrollt, bis man in der normalen Flugposition ist. Das erste Stück, wo man einfach aus dem Flugzeug in den Himmel fällt, war einfach nur krass und eindeutig das Beste gewesen!! Man hat geschrien, aber es kam kein Ton raus und das Herz hat so schnell geschlagen, wie es noch nie zuvor getan hat, einfach nur Wahnsinn!! :) Dann ging es circa 60 Sekunden im freien Fall gerade runter, wobei man sich schnell an das Gefühl gewöhnt hat und es einfach nur alles genießen konnte. Irgendwann war man dann kurz über der Wolkendecke und obwohl man weiß, dass einem nichts passiert, wenn man durch sie hindurch fliegt, hat das Gehirn wieder Adrenalin ausgeschüttet aus Angst, sich wehzutun, total absurd, aber irgendwie war es auch lustig…und in der Tat konnte man die Wolken richtig spüren. Erstmal war es total feucht und dann tierisch kalt auf der Haut, das war echt witzig. Naja, nach insgesamt einer Minute circa hat Rod dann den Fallschirm geöffnet und es folgten circa fünf Minuten entspanntes Fliegen mitten über dem Great Barrier Reef. Dabei konnte man erstmal so richtig die Aussicht über das türkisblaue Wasser, die Inseln, den Strand und alles genießen, was einfach nur traumhaft war :) Gelandet sind wir dann direkt am Strand, was dadurch total sanft und überhaupt kein Problem war =)

Also ich kann echt nur sagen, dass es mit Abstand das Beste ist, was man machen kann und jeder, der hier mal ist, sollte es tun ;)

Danach wurden wir dann wieder zurück zum Hostel gefahren und man hatte das Gefühl der Tag sei schon um, weil man einfach so viel erlebt hat, dabei war es gerade mal neun! Uhr. Naja, dann hatten wir noch Zeit genug, im Regenwald spazieren zu gehen, im Pool zu baden, zu kochen, am Strand spazieren zu gehen (insgesamt sind wir dann am Tag circa 4-5 Stunden und bummelig 20km gelaufen) und mit einigen Leuten aus dem Hostel zu quatschen =)

Am nächsten Morgen dann, haben wir Mission Beach auch schon wieder Richtung Townsville verlassen.

die Zeit in Cairns

Und schon wieder habe ich Einiges nachzuholen, weil der gute Plan, immer alles sofort zu schreiben, natürlich wie immer nicht aufging…naja, ich fange mal ganz von vorne an:

Also in Cairns waren wir insgesamt zwei Wochen, hauptsächlich um Weihnachten und Silvester dort zu feiern, ansonsten ist auch nicht besonders viel passiert. Es wurde in der Lagune oder im Hostel-Pool gebadet, über Touren entlang der Ostküste informiert, ins Kino gegangen und abends ab und zu mal gefeiert. Dann kam leider der seit Anfang an gefürchtete 29.Dezember…warum gefürchtet? Franzi ist an dem Tag nach Melbourne geflogen, um dann 6 Wochen lang mit ihrem Freund zu reisen. Morgens ging es dann im Dreierpack zum Flughafen und unter Tränen schließlich nur noch zu zweit zurück zum Hostel und man merkte einfach sofort, dass jemand fehlt: Im Taxi ist ein Platz zu viel frei, ein Bett ist leer, es fehlen Sachen im Bad...und es war keiner mehr da, der schon morgens munter quatschte und Blödsinn machte ;) Naja, was uns bei Laune hält ist die Vorfreude darauf, uns im Februar alle wiederzutreffen und dann gemeinsam wieder weiterzureisen :)

Seitdem reisen Kathi und ich nun allein durch Australien und haben schon Einiges wieder erlebt =)

Nachdem Silvester gut und mit jeder Menge Spaß überstanden wurde, ging es am 02.Januar dann zum Schnorcheln aufs berühmte Great Barrier Reef :)

Morgens gegen acht ging es mit dem Schiff los, erstmal eineinhalb Stunden einfach raus aufs Meer und dann durften wir an zwei verschieden Stationen in einem bestimmten Bereich, sodass sie uns noch alle überblicken konnten, vollkommen frei Schnorcheln und es war einfach nur toll :) Das Wasser war so unglaublich klar, die Pflanzen und Fische so unglaublich vielfältig und bunt, das kann man sich echt nicht vorstellen!! Man wusste überhaupt nicht, wo man zuerst hingucken sollte, weil man einfach so überwältigt von dem Ganzen war, das war einfach nur Wahnsinn =)

Da gibt es auch einfach alle Variationen, von klein bis gigantisch (einmal kam ein riiiesiger Fisch, mehr al einen Meter groß, und er war überhaupt nicht scheu, ich konnte ihn sogar zwei mal streicheln, das war echt der Hammer!!), von dick zu dünn, dann die kräftigsten Farben von gelb, blau, lila, grün, zu pink und einfach alles, nur cool. Lustig war es auch immer, wenn man einfach bewegungslos auf dem Wasser lag und mit der Wasserbewegung hin- und hertrieb und dann die Fische unter einem beobachten konnte, die haargenau gleich hin- und hertrieben, genau wie einige Pflanzen =) Abgerundet wurde die Tagestour dann noch von gutem Essen und guter Unterhaltung von „Elvis", der seinem Namen echt gerecht wurde :)

Also ihr seht, der Tag war wieder vollkommen gelungen und ich könnte noch seitenweise weiter erzählen und schwärmen ;)